Was andere über das Buch sagen

 

Ein Buch, das bislang fehlte! Eine sehr schöne Geschichte von den ersten sexuellen Erfahrungen einer jungen Frau: Paulina. Mit allen Höhen und Tiefen… und einem HAPPY END. Sehr besonders: Es gelingt der Autorin durch das Erzählen einer ganzen Reihe unterschiedlichster Erfahrungen von Paulina’s Freundinnen, das sagenumwobene erste Mal in eine Realität zu holen. Damit eröffnet sich für Mädchen und junge Frauen (und auch für Jungen und junge Männer) die Chance, ruhiger, gelassener, selbstbestimmter, Grenzen wahrender, echter, ehrlicher, lustiger und liebevoller in dieses Abenteuer zu gehen. Die Enttarnung ist hilfreich: „Schön war es. Irgendwie sehr nah. Und trotzdem nicht so einfach. Und ich frage mich auch, ob die ganze Aufregung über das erste Mal Sex nicht ein bisschen übertrieben ist. Damals im Sommer, habe ich in mein Tagebuch geschrieben: wie ist denn richtiger Sex – wenn Streicheln und Berühren schon so schön sind?“ (Seite 53).

Eine Geschichte, die ich nicht mehr aus der Hand lege, wenn ich sie zu lesen begonnen habe. Denn ich nehme Anteil an diesen Herausforderungen einer jungen Frau, die ihren Weg findet, inmitten von gesellschaftlichem Schönheitswahn, Konflikten der Eltern, Peer-Maskerade, ersten Lustgefühlen, Freundinnen-Solidarität und Erwachsen-Werden.

Eine Geschichte, die zeigt, dass es gut gehen kann, wenn eine ältere Frau (die geliebte Tante) einer jüngeren Frau (Paulina) einerseits konkrete Infos zu selbstbestimmter Sexualität und Lust geben und sie andererseits in diesem Prozess zurückhaltend begleiten kann.

Ein heilendes, Mut machendes Buch, fernab von jedem Voyeurismus. Stil, Umfang und das Cover sind einladend für junge Menschen ab ca. 14 Jahre. Ich empfehle es von ganzem Herzen allen, die mit Jugendlichen arbeiten bzw. diesen eine sinnvolle Orientierung und Entlastung mit auf den Weg geben wollen.

Sabine Sundermeyer
Referentin für Genderpädagogik und -politik,
Sexualpädagogik, Interkulturelles Lernen
und Diversity, SAFE® -Mentorin

www.sabine-sundermeyer.de

 


Mir hat Paulinas Bericht sehr gefallen, zumal er mich an vielen Stellen tatsächlich an meine eigene Jugend mit ihren Irrungen und Wirrungen erinnerte. Auch für mich war das Tagebuch zentraler Ansprechpartner, zumal ich eben nicht über so eine lebenskluge und zugewandte Tante Marga verfügte. Mir gefällt auch, dass die Autorin Karin Linnander die Fallgruben der jungen Mädchen (und Jungs) beschreibt und benennt, ohne daraus ein großes (Erwachsenen-)Drama zu machen – insbesondere die sexuellen Erfahrungen, die mit Alkohol, Schwärmerei und mangelndem Selbstwert einhergehen und letztlich so ein bitteres Gefühl hinterlassen, mit dem sich manche meiner Klientinnen noch viele Jahre danach abmühen.

Ich mache auch die Erfahrung, dass Pornos aufgrund der uneingeschränkten Verfügbarkeit heute für Jugendliche einen anderen Stellenwert haben, als das zu unserer Zeit noch der Fall war. Die Bewertung von Sex und was dabei „zu tun“ ist scheint mir stark von diesen „Vorbildern“ geprägt zu sein, was ein wirkliches Aufeinander Einlassen schwerer macht. Auch darüber hat die Autorin geschrieben – vielen Dank dafür. Ich finde, Paulina hat großes Glück, dass sie einen Jungen trifft, der genau wie sie noch „Jungfrau“ ist und mit dem sie die ersten Schritte in Sachen Sex gemeinsam und auf Augenhöhe gehen kann. Das ist in der Realität wohl immer seltener der Fall. Aber auch wenn junge Mädchen das Erste Mal mit einem „erfahrenen“ Partner erleben, sollten sie ein klares Gefühl für ihre Grenzen haben und in der Lage sein, diese zu wahren. Die Geschichte über Paulina leistet dazu einen wesentlichen Beitrag, meine ich.

Ich werde das Buch auf jeden Fall gerne an interessierte Kollegen, Klientinnen und Familien weiterempfehlen und wünsche der Autorin sehr, dass sie ein großes, empfängliches Publikum damit erreicht.

Christina Gräfe, Systemische Paar- und Sexualtherapeutin und Heilpraktikerin für Psychotherapie

 


Liebe Karin!

Das ist ein tolles Werk, super gemacht, ein wunderschöner Beitrag für die Mädchenwelt! Hab alles mit Begeisterung gelesen!

Herzlich

Christine (Lehrerin)

 


Dieses Buch von Karin Linnander richtet sich an junge Frauen und Mädchen und füllt eine bislang grosse Lücke von Information und Wahrheit:

Wie erleben junge Frauen ihre erste sexuelle Begegnung? Was sind die Hoffnungen, die Träume und Wünsche, was aber sind auch die Ängste und Befürchtungen? Mit welchen Rollenvorgaben und Mythen sind die jungen Frauen konfrontiert? Und wie kann sich eine junge Frau im Dschungel von inneren und äusseren Erwartungen, von Hormonen, Liebe und Angst zurecht finden, so dass sie die Sexualität als ein Geschenk und als einen Ausdruck ihrer Weiblichkeit und Schönheit erleben lernt?

Dieses Buch erzählt als Tagebuch die Geschichte von Paulina, eine fiktive Persönlichkeit, komponiert aus vielen Begegnungen von Karin Linnander mit jungen Frauen und ihrem Umfeld. Das Tagebuch beschreibt Paulinas Reise hin zu ihrem „ersten Mal“. Einfühlsam folgt die Geschichte den inneren Welten der jungen Frau, wie auch der äusseren Umgebung von Freundinnen und jungen Männern. Paulina, eine wache suchende junge Frau, findet ihren Weg des Herzens, hin zu ihrer eigenen wahren und ehrlichen Sexualität.

Dieses Buch ist eine wunderbare Inspiration und Ermunterung für Mädchen und junge Frauen, ihren eigenen sexuellen Weg zu finden. Kein weiteres Lehrbuch und kein Leitfaden. Sondern eine Geschichte, welche von der eigenen Schwester oder von einer guten Freundin erzählt werden könnte, ein offener Austausch zwischen Mädchen und Frauen. Auch ein schönes Buch für junge Männer, um mehr Einblick in das Wesen und das Sehnen von jungen Frauen zu erhalten.

Sabina Tschudi MA, Sexualmedizinerin und Sexualtherapeutin, Mitglied der International Society of Sexual Medicine